Wie wirklich jede Absicht einen positiven Hintergrund hat..

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Jedem Verhalten liegt eine positive Absicht zu Grunde!

Damit muss ich mich ein Stück weit tatsächlich abseits meiner eigenen Moralvorstellungen stellen. Bei uns selbst bedeutet das den permanenten Kampf gegen den inneren Schweinehund. Sie kennen Ihren „Ach-Nö“?

Was steckt dahinter, wenn Sie auf der Coach sitzen, Ihr Schweinehund Ihnen auf die Schulter tippt und Sie darauf hinweist, dass es zweifellos überfällig ist, mal wieder ins Fitness-Studio zu gehen. Machen Sie sich den Spaß und fragen Sie Ihren inneren Schweinehund einmal, was er von Ihnen möchte. Gesunderhaltung? Bewegung? Nutzen des bezahlten Studios?

Was ist Ihre eigene Absicht? Vielleicht sich auszuruhen oder den Abend gemütlich mit dem Partner verbringen? Beide Sichten haben ihr Recht.

Ein bestimmtes Verhalten ist nicht deckungsgleich mit der verborgenen positiven Absicht.

Es gilt dem Anderen – und sich selbst – die positive Absicht erst einmal gnadenlos zu unterstellen und sich in die Position des Gegenübers zu versetzen. Es vermeidet zumindest, dass ich gleich lospoltere, wenn der Kollege einen verabredeten Termin nicht eingehalten hat. Zu verstehen, dass er mir nur sauber ausgearbeitete Unterlagen geben möchte und zugleich möglicherweise einen Auftrag vom Chef zu erledigen hatte, hilft mir, weniger gereizt zu reagieren.

Die Chance für ein konstruktives Gespräch ist jetzt da. Vielleicht gibt es einen Kompromiss? Das wäre schön, ist aber nicht das erste Ziel. Der erste Schritt besteht darin, die Sichtweise meines Gegenübers zu verstehen, und Klarheit darüber zu schaffen, was meine Sicht dazu ist. Danach kann man über alles sprechen.

Fragen Sie!

Wandeln Sie die Vermutung über die positive Absicht des Anderen einfach in eine Frage um. Sie werden sehen, es wirkt Wunder.

Ein Satz zum Schluss: Das bedeutet nicht nett zu sein oder uns dauerhaft einmachen zu lassen. Es bedeutet vielmehr angemessen mit mir und dem Anderen umzugehen und zu verstehen, bevor ich akzeptiere oder eben nicht.

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