Reparier es oder schmeiss es weg!

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Gute Frage, der Blog PFEOSOPH war nur noch weißes Rauschen im Admin-Bereich, durch wohl eher laienhaftes Herumprobieren auch in der Webansicht. Und jetzt? Die schönen Berichte, Tagebuch von der Messe und …

„Wer liest das noch??“ „Ich“, sagte zaghaft ein Stimmchen in mir. „Und wer noch“, knurrte ein anderes. „Aber, ich habe mir soviel Mühe damit gegeben, das ist doch noch gut!“

Aufheben

Und schon sitze ich in der Bewahrer-Falle. Brauche ich das wirklich noch? Oder ist es mehr der Unmut darüber, dass geistige Arbeit von mir verloren gegangen ist? Ist es nicht vielmehr so, dass die Würdigung meiner Geistesblitze und wunderbaren Artikel das eine ist 🙂 und die verstaubten Kisten, in denen sich alte Dinge befinden und Platz kosten das Andere? Das ist im Kleiderschrank, im Keller oder Dachboden und im weltweiten Web nicht anders. Das Netz vergisst nichts. Doch tut es und der Blogger und die Autorin stellen fest:

Was ich nicht gesichert habe, brauche ich auch nicht

Die vielen kleinen… „Was läuft heute? Habe ich gefunden..“ etc. hatte ich nicht gesichert, die großen, tagelang recherchierten Artikel schon und zwar ganz normal. Auf Festplatte. Lokal. Im Kopf, in der Erinnerung. Was uns wichtig ist, wird da sein.

Und da ich – wie die meisten Anwender sicher auch – gelernt habe aus früheren Datenverlusten, gibt es Sicherungen und Backups.

Veränderung um jeden Preis

Nein, bestimmt nicht. Der Inhalt ist jetzt anders aufgebaut, soweit das in einem Blog logisch überhaupt geht, die Farben, Rahmen und Kernaussage sind jedoch aufgefrischt und strahlen wie geputzte Fenster. Macht viel Arbeit, aber wenn es fertig ist, kann die Sonne rein und der Blick zufrieden nach draußen.

Beides ist wahr – bewahren und trennen

In meinem Keller habe ich schon länger die Einjahresregel: Was innerhalb eines Jahres nicht gebraucht wird, wandert zu EBAY oder wird weggeworfen und verschenkt. Warum ein Jahr? Na wegen Weihnachten und so, diese Ereignisse sind messbar, also brauche ich es noch.

Im Büro habe ich bei meinen Ordnern den Tesatrick. Ich klebe über die offene Seite einen Tesafilm. Ist dieser nach einem halben Jahr noch dran, wandert der Ordner in den Keller, gibt ja schließlich Aufbewahrungsfristen. Der Rest wandert in den Schredder. Tolles Gefühl, mal wieder Platz zu haben.

Kleiderschrank (fast) dasselbe. Eine Saison. Wenn dann nicht getragen weil es nicht passt oder passend ist geht es den Weg zum secondhand oder verschenken. Ich brauche ja auch mal Platz für Neues.

In vielen Bereichen unseres Lebens entscheiden wir neu, mein Gedächtnis macht das ständig: Interessant? Behalten. Unwichtig? Löschen.

Ich bewahre einige Erinnerungen auf, andere verändere ich und ordne sie neu und andere werde ich nicht mehr hervorholen und hoffen, dass sie dann von allein verblassen.

So gesehen, eine tolle Gelegenheit, den Blog neu zu rahmen. Das ist geschehen und Ihnen wünsche ich viel Freude damit. Sie wissen ja jetzt, wo Sie in Zukunft interessante Themen finden.

PFEOSOPH Für Sie. Für uns.

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