Ich wusste bis eben nicht, was Content ist… Storytelling über Marketing bei PFEOS

Content,#Evergreen

Verstehst du das?

Anlass dieses Dialogs war ein Blogartikel, in welchem es um um den „Sinn und Unsinn von Content-Marketing“ ging. Verwirrend deshalb, weil dort von „Kofferräumen“ für das Content ging und um die Frage, was zuerst da sei.

Unsere Blogs www.pfeosoph.de und www.methodenundmehr.de werden regelmäßig wöchentlich mit gutem und ausführlich recherchiertem Inhalt bestückt und wachsen continuierlich. Trotzdem sind wir uns als Firma, die sich mit #Mediation, #Coaching und #Kommunikation, auch in der #Ausbildung, täglich auseinandersetzt und nach 25 Jahren auf dem Markt besteht, der Tatsache bewusst, dass wir gerne unser Wissen teilen und das ein Teil des Marketing ist.

An unserem Dialog möchten wir Sie gerne teilhaben lassen.

Was bedeutet das? Dass wir Content vergessen können oder einen anderen Kofferraum brauchen?

„Also ich wusste bis eben nicht, was Content ist *lach. Ja ich glaube es zu verstehen. Und auch Du verstehst es, denn wir machen Big Idea’s. Vermutlich verstehst du es deswegen nicht

Beispiel: Ich habe in letzter Zeit kostenlose Webinare besucht.

Coaches bieten für eine Zielgruppe (die war ich)  massenhaft kostenlose Webinare an mit dem Thema „Viel Geld verdienen und wenig Zeit investieren“. Diese massenhafte Werbung bekomme ich bei Facebook. Das sind die Kofferräume sozusagen – diese Werbeanzeigen auf der Startseite, die mir angeboten werden. Jeder Kofferraum soll angeblich genau das sein, was ich brauche, denn ich bin ein armer Coach, der nix verdient und keine Kunden rankriegt (also die Probleme werden in den Mittelpunkt gestellt). Nun schaue ich mir diese Webinare an und stelle fest: Oh stimmt schon – die Probleme habe ich.

Doch warum sollte ich einen 5stelligen Betrag an einen anderen Coach zahlen, damit der mir sagt wie Marketing geht?

Ich hinterfrage diese oberflächlichen, schon Parolen und stelle fest: Das einzige, was dieses kostenlose Webinar bringt, ist leichtverdiente Kohle für den Coach, der sie anbietet. Denn 1 Kunde von 1000 wird es geben, der 20.000 Euro investiert, damit man ihm sagt wie er wann was in sozialen Medien postet, sein Angebot einfach mal um den Faktor 1000 erhöht und schwuppdiwupp braucht er nur noch gaaaaanz wenig arbeiten und verdient gaaaanz viel.

So springen immer mehr Coaches drauf an und bieten kostenlose Webinare, massenhaft Online-Trainings usw. an. Warum machen die das? Weil sie viel Geld verdienen wollen und nix für machen. Denn das sind alles Videos. Einmal aufgenommen und immer abgespielt. Ist das nachhaltig? Ist das Qualität? Meiner Meinung nach ist ein kurzes Online-Webinar mit einer Ausgangsfrage und einer Beispiellösung mal was feines – ein Geschenk. Alles andere ist unseriös – aber anscheinend toll seinen Kofferraum auszurüsten mit Sachen, die andere auch machen. Ob das dann einen Wert hat oder einfach nur billiger Abklatsch ist anscheinend noch nicht hinterfragt worden.

Was hat das jetzt mit Content zu tun?

Content bedeutet in „altmodischer“ Fassung meiner Meinung nach, dass ich in einer bestimmten Weise mein bestimmtes Produkt an bestimmte Personen vermarkte. Das Problem steht am Anfang und das dazu passende Produkt wird drum herum platziert. SO wie die WC-Ente oder Meister Propper.

Heutzutage springt jeder auf und postet sinnfrei und wertlos an Orten, die er überhaupt nicht braucht. Denn der Wert eines Produkts wird nicht davon bestimmt wie hübsch die Verpackung aussieht. Ja natürlich wird was hübsches gern erstmal gekauft. Nur wenn sich herausstellt, dass das Zeug nicht wirkt – na dann hilft die beste Verpackung nicht. Das Produkt bleibt im Regal.

Fazit: Jeder springt mit rauf auf den Zug, weil es ja so erfolgreich ist. Und nur wenige denken anscheinend noch nach, ob der Zug überhaupt in die richtige Richtung fährt.

Brauche ich den Kofferraum so? Oder reicht mein Kofferraum in dem Maße, wie ich ihn einsetze?

Also mein Citroen C1 hat einen kleinen Kofferraum. Das liegt daran, weil mein Auto klein ist. Meine Lösungsblicke sind auch klein. Mein Kofferraum – also mein Marketing bei Facebook ist der meines Kofferraums. Ich mache nicht mehr wie es nötig. Denn in meinen Kofferraum passt nicht mehr rein.

Es gibt jedoch Marketings, die investieren unglaublich viel an Zeit, Geld und Personal in ihren Kofferraum und merken nicht, dass der schön längst voll ist und die Heckklappe nicht mehr zu schließen ist. Wenn das Glas voll ist – ist es voll. Und da kann man noch mehr Posts, Bilder, Videos usw. Raufkippen – die laufen am Glas runter und versickern im Boden. Das will keiner mehr trinken. Zu viel ist zu viel.

Ich will mit meinem Kofferraum die Menschen erreichen, dass sie reinschauen können und hoffentlich neugierig werden, damit ich eine Chance habe sie zu gewinnen. Wenn ich sie zuballere mit meinem Zeugs – dann laufen sie weg. So würde ich das Gegenteil erreichen.

Es bedeutet, dass wir so viel Marketingideen umsetzen, wie wir uns dabei gut fühlen.

Ich poste bei Facebook bewusst wenig, um meine Abonnenten nicht zu verlieren. Aber wenn, dann sind es gute Posts – also ich versuche es

Und so entscheidet jeder für sich, was zum Unternehmen passt. Dann passt auch der Kofferraum. Mal ehrlich – kann doch nur ein Mann geschrieben haben.

Welche Frau spricht von Kofferräumen?

Es bedeutet, wir sind insoweit klar in unseren Gedanken uns zu vermarkten. Es bringt nichts mit aller Macht alles mitmachen zu müssen.

Aber wenn wir was machen – dann gut.

Sprich: wir brauchen nicht ständig Videos machen – nur wenn wir sie machen – dann von mal zu mal besser. “

Wir teilen unser Wissen in Evergreen-Themen, Marketing ist Geschäftsleitungsaufgabe

Evergreen-Themen, die immer wieder, immer neu die gleiche Bedeutung haben. Daher freuen Sie sich auf stetig wachsenden Content, auf spannende Inhalte und Nachschlagewerke.

Wie finden Sie das? Wir freuen uns über Rückmeldungen.

Gisela Krämer & Katja Jungmann

Peter Krämer & Team

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.