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Vertragsarbeit ist ein flexibles Konzept, in dem dynamisch der Auftrag und die Beziehung gestaltet wird. Beide Vertragspartner klären ihre Abmachungen und Erwartungen an den anderen und an die Sache.

Formulierungsvorschläge

Um gegenseitiges Verständnis zu erreichen, ist die Klärung des Ziels notwendig. Dazu ist Freiwilligkeit und Bereitschaft gefragt ebenso wie Kompetenz, Ehrlichkeit und Offenheit.

  • „Das ist mein Ziel, das möchte ich hier erreichen. Ich bin damit einverstanden, was wir hier tun.“
  • „Ich bin in dieser Runde bereit, aktiv mitzuarbeiten und werde meinen Teil zur Umsetzung beitragen.“
  • „Ich spreche hier für mich und habe die Kompetenz, das umzusetzen, was wir vereinbart haben.“ (Ich kann ja nichts abschließen für jemand anderen..)
  • „Ich weiß in diesem Fall nicht mehr weiter, ich brauche Hilfe.“

Das Gegenüber wird zum aktiven und kompetenten und mündigen Partner!

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shutterstock_362620010 Römer Frage

Wenn du eine Frage stellst, sag auch, warum du die Frage stellst!

So kanns gehen… Anekdote aus der Praxis.

Frage: „Sag mal, Gisela, machen wir heute pünktlich um 18 Uhr Schluss?“
Innere Gedanken bei mir / Interpretation: „Aha, sie möchte wissen, ob wir heute um 6 rauskommen. Mir ist Zeitverlässlichkeit wichtig, ich möchte meiner Verantwortung als Ausbilderin nachkommen.“
Antwort: „Ja, wir hören 15 Minuten vor sechs auf, dann bleibt noch Zeit für die Schlussbesprechung und Aufräumen.“
Reaktion: Große Augen und neue Eröffnung. „Ja weil…. Read More →

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Wenn du eine Frage stellst, sag auch, warum du die Frage stellst!

Grundlage jeder Kommunikation ist ein Vertrag.

Ein Vertrag führt zum Vertragen.

Die Beziehung(-sebene) ist das Ziel und gleichzeitig die Quelle, um gut (an der Sache) arbeiten zu können.

Zu jeder Untugend gehört eine Partnertugend, wo eine Schwäche ist, ist auch eine Stärke.

Keine Mensch existiert ohne Ressourcen.

Die Konfliktparteien haben Konfliktthemen und stehen in verschiedenen Konstellationen zu einander.

 

Metasätze helfen als Anker

Wie wunderbar hilfreich sind solche allgemeingültigen Metasätze oder Kernsätze, vor allem in der Kommunikation. Ich bezeichne sie als Kernsatz, weil sie im Kern wahr sind, der Kern unveränderbar steht und um den Kern herum das Fruchtfleisch entsteht, durch das wir uns durchaus auch mal durchbeißen müssen.

Metasätze sind Leitsätze, die abrufbar im Gedächtnis verankert als Unterstützung und Ankerpunkte wirken.

Ich möchte Sie mit einigen Metasätzen bekannt machen, die für Lebenslagen und Kommunikation eine wichtige Richtschnur sind.

Wir beginnen mit:

Wenn du eine Frage stellst, sag auch, warum du die Frage stellst!

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shutterstock_90145819,Von Manchmal-Engeln und anderen Wundern,Gisela Krämer,Buch,Metaphern,Zeit

Das Thema Zeit, ihre Facetten, Zeitreisen, kurze Zeiten, lange Zeit, wenig Zeit, Muße und vieles mehr  beschäftigt uns. Wir messen an der Zeit unsere Tage, Wochen, Jahre, unser Leben, die Ewigkeit? Zeit strukturiert unser tägliches Tun. Feierabend ist, wenn Arbeit war. Zeit für Urlaub, wenn… Wofür nehmen Sie sich Zeit? Wofür opfern Sie Zeit? Wie gewinnen Sie sie?

Als Einstieg in das Thema möchte ich Ihnen eine Metapher aus meinem Buch „Von Manchmal-Engeln und anderen Wundern“ vorstellen. Viel Freude am Lesen. Am Schluss finden Sie drei Fragen zum Thema Zeit zum Mitmachen.

Kurzinhalt Linneas Traum

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shutterstock_117617032 Weihnachten

Die Fortsetzung von Gisela Krämer von Der organisierte Himmel, Weihnachten im Chaos

„Gesagt getan. So wurde ein Vertreter Deutschlands vor Petrus vorgeladen. Er erklärte Petrus, was alles nicht in Ordnung sei. Er hörte überhaupt nicht mehr auf und Petrus‘ Zeit für ihn war mehr als aufgebraucht. Die Tür ging auf und der Herrgott betrat den Besprechungsraum.

Er sagte zu Petrus: „Du, Petrus, lass mich einmal einen Moment mit meinem Mensch allein.“

Nun, da saß der Mensch. Er saß seinem Schöpfer gegenüber und wagte kaum aufzublicken. Der Herrgott jedoch war freundlich und sprach ihn an:

„Sage mir, was ist in Ordnung.“

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shutterstock_120606973 Kugeln

Der organisierte Himmel, Weihnachten im Chaos

von Gisela Krämer

„Anlass für dieses denkwürdige Arbeitstreffen, von dem ich erzählen will, war folgender Vorfall: Am Weihnachtsfest waren nicht alle Länder pünktlich beliefert worden, sondern ein ganzer Kontinent hatte seine Weihnachtsgeschenke mehr als vierundzwanzig Stunden später bekommen als geplant.

Der Kontinentalbeauftragte hatte sich bei Petrus beschwert, der für die Leitung verantwortlich war und daraufhin eine himmelweite Arbeitssitzung einberief. Eingeladen waren Mutter Natur, alle Engel, die Abteilungsleitungen der feierlichen Tage der Menschen, der Nikolaus und Weihnachtsmann sowie die Osterhasenvertreter. Auch die Gestirne hatten ihre Vertreter geschickt, die Sonne ein paar Sonnenstrahlen und die Sterne ein Sternenleuchten. Der Mann im Mond kam höchstpersönlich. Auch der Abteilungsleiter der Unterwelt, Luzifer, hatte zugesagt. Er roch immer etwas streng, Read More →

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Vor Paris ist nach Paris? Nein, die Welt wird niemals wieder die Gleiche sein. Nach solchen Ereignissen fehlen Worte, um sie zu beschreiben, um das Geschehene zu fassen und gemeinsam zu trauern und mit der neuen Welt umzugehen.

Gestern habe ich jemand gehört, die auf die Frage, ob sie Angst habe, antwortete, dass es egal sei, ob man Angst habe. Die Dinge geschähen so oder so, ob vorher Angst wäre oder nicht, also würde sie versuchen, es ohne Angst zu tun. Ich finde, eine schöne Aussage.

Angst ist dann lebenseinschränkend, weil ich auf etwas warte, das vielleicht nie geschieht.

In der letzten Woche hat der PFEOSOPH keinen Artikel veröffentlicht. Wir hatten in der Tat keine Worte mehr, auch nicht für anderes, sondern waren im Kontakt miteinander, im Menschsein.

Paris darf nicht wieder geschehen

Wir gedenken der Opfer des Terrors und senden ein Lächeln und positive Gedanken in die Welt.

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shutterstock_325154789 blaues Auto

Wir versuchen viele Dinge. „Das kann ich ja mal versuchen.“ Nein! Aber was denn dann. Entscheidungen zu treffen ist nicht so einfach und doch ist es möglich.

„Tue es oder tue es nicht, es gibt kein Versuchen“? So sprach Jedi-Meister Yoda in StarWars zu Luke Skywalker, als dieser mutlos vor einer Übung wich, nachdem die vorherige gescheitert war.

Ein Mann stand am 14. Oktober 2012 im Zentrum vieler Augen: Felix Baumgartner mit dem höchsten Fallschirmabsprung und etlichen weiteren Rekorden, die er dabei aufgestellt hat. Das Zitat von Yoda trifft auf viele Ereignisse zu, auf dieses sicher ganz besonders. Felix Baumgartner stand im Laufe seines Lebens mehrfach vor der Entscheidung: Tue ich es oder tue ich es nicht? Ein Versuch allein hätte ihn einige Male wohl sogar das Leben gekostet!

Was bedeutet die Aussage „Tue es oder tue es nicht, es gibt kein Versuchen“?

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shutterstock_304771715 grünes Auto

Eskalation.

Ein wahrhaft mächtiges Wort. Steht so unscheinbar da und löst doch in jedem erst einmal etwas aus. Heftig erscheint es, fast konfliktträchtig allein für sich. Stimmt auch irgendwo.

In unserem Sprachgebrauch steht Eskalation für Verschlimmerung, stufenweise Steigerung, aber auch für Ausweitung, sogar für Aufwiegelung, Erhöhung, schlechter machen, teurer werden, ausdehnen und schlimmer werden. Ja sagen Sie? Stimmt?

Konflikte tun genau das!

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shutterstock_330841292 Samurai

Anlass: Ende letzter Woche startete Modul 1 der Mediationsausbildung 2015 / 2016.  Es kam der Diskussionspunkt auf, ob Rache ein Bedürfnis sei oder nicht.

Mir ist es nochmal nachgegangen, das Thema Rache als Bedürfnis und ich habe das Bedürfnis, dazu einige Überlegungen mitzuteilen. Es gibt unglaublich wenig Literatur und moderne Reflektion.
Ich erlaube mir daher einfach einmal meine Sicht dazu:

Rache als Bedürfnis schicklich oder verwerflich?

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